Werkstoffprüfung / Pulversynthese
Wir prüfen Großes und Kleines
Die Werkstoffprüfung hat hauptsächlich die Aufgabe, die am Institut entwickelten Materialien hinsichtlich ihrer mechanischen Eigenschaften zu charakterisieren. Die messtechnische Ausstattung orientiert sich dabei an der breiten Palette der am INM untersuchten Werkstoffklassen und -formen. So wird neben der Charakterisierung monolithischer Materialien (Keramiken, Gläser, Polymere, Metalle) die Erfassung mechanischer Kenngrößen von Kompositen und Schichtsystemen ermöglicht.
Standardausstattung
Die Ausstattung umfasst neben Spindelprüfmaschinen zur Bestimmung von Festigkeitswerten, elastischen und bruchmechanischen Eigenschaften auch servo-hydraulische Prüfsysteme zur Charakterisierung von Werkstoffeigenschaften unter zyklischer Beanspruchung. Die Verwendung von Temperaturkammern ermöglicht darüber hinaus die Ermittlung mechanischer Eigenschaften in einem Temperaturbereich von -100°C bis +1500°C. Zur Ermittlung von Oberflächeneigenschaften (Härte, Haftfestigkeit) stehen Härteprüfgeräte (Universalhärte, Vickershärte), ein Kratzfestigkeitsmessgerät sowie Verschleissmessgeräte (Gleitverschleiss, Schwingverschleiss) zur Verfügung. Zur Ermittlung von Obeflächeneigenschaften im Dünnschichtbereich (Härte, Haftfestigkeit von Schichtsystemen) stehen Messgeräte zur Ermittlung der Haft-/Kratzfestigkeit (Micro-scratch, Nano-scratch) sowie der Nano-Härte zur Verfügung.
Dienstleistungen
Neben der Durchführung von Standardprüfverfahren ist es eine wesentliche Aufgabe der Werkstoffprüfung, die Forschungsarbeiten am INM bezüglich werkstoffmechanischer und prüftechnischer Fragestellungen zu unterstützen. Hierbei werden Versuchsserien konzipiert, die Versuchsbedingungen optimiert und Hilfestellungen bei der Auswertung der Versuchsergebnisse gegeben.
